Hallo in der Mitte des Lebens!

Menschen in der Mitte des Lebens

So sehen wir uns in der Mitte des Lebens: Vital und unternehmungslustig!

Wenn man in der Mitte des Lebens angekommen ist,  interessiert man sich für das, was einen noch erwartet.  Die Mitte? Wo liegt sie eigentlich? Wieviele Jahre umfasst sie eigentlich? Hast Du Dir diese Fragen schon gestellt? Ich kann dir dazu sicher auch keine exakte Antwort geben.  Aber einige Gedanken können vielleicht ein Anstoß dazu sein, dass du es selbst herausfindest.  Meine Großmutter ist 83 Jahre alt geworden, bevor sie starb.  Das war 1981.  Die Mitte ihres Lebens lag also in etwa zwischen ihrem 36. und 46. Lebensjahr, damals schrieb man die Jahre 1933 bis 1943.  Eine Zeit, an die man sich nicht nur in Deutschland als die schrecklichste Zeit des 20. Jahrhunderts erinnert. Krieg, Leid,  Tod und Zerstörung wüteten in Europa und der Welt.  Mein Schwiegervater ist jetzt 95 Jahre alt, gebrechlich und vergesslich geworden, doch immer noch zuversichtlich, die “100″ zu schaffen. Der Club der 100-jährigen bekommt gerade in den letzten Jahrzehnten immer mehr Zuwachs, weil die Lebensbedingungen insgesamt besser werden:  Frieden seit mehr als 50 Jahren, eine immer sauberere Umwelt, eine moderne technische Welt, die das Leben uns immer mehr erleichtert und harte körperliche Arbeit immer mehr verringert, ausreichend Essen und Wohnraum.  Wo lag  für ihn die Mitte des Lebens?  Zwischen 42 und 52 oder erst zwischen 45 und 55? Wir können es noch nicht genau sagen, weil er erfreulicherweise noch lebt.  Es wird sich erst entscheiden, wenn er gestorben ist. Für ihn waren es die glorreichen 60iger Jahre. Er schrieb in dieser Zeit ein (Lehr-)buch für Landtechnik.  Für uns ist diese Zeit heute mit der Musik der Beatles und der Stones ebenso verbunden wie mit John F. Kennedy, der Sturmflut in Hamburg,  der ersten Anti-Baby-Pille, dem Vietnam-Krieg,  Studentenunruhen, dem Prager Frühling und Neil Armstrongs kleinen Mondtapser als großen Schritt für die Menschheit. Und wer denkt da nicht an den legendären Postzugraub des Herrn Biggs und seiner Gang und das noch legendärere Woodstock-Festival.

Und heute? Wer ist heute in der Mitte des Lebens? Sie, die sie gerade ihren 50. im Kreise ihrer Familie, Freunde und Kollegen gefeiert hat? Oder erst er, der sich mit 55 Jahren noch berufen fühlt, eine neue Arbeit aufzunehmen oder auszuwandern? Wir wissen es nicht und das ist weder wichtig noch jetzt zu entscheiden. Was ist wichtig in diesem Abschnitt des Lebens: Respekt vor dem Leben zu haben, vor dem der anderen wie vor dem eigenen. Und etwas dafür zu tun, dass man geistig und körperlich lange Zeit vital bleibt. Dann macht das Leben auch im Alter Freude und wird nicht nur als “Schussfahrt in den Sarg” empfunden. Was man dafür tun kann und wie man es am besten macht, das soll hier diskutiert werden. Und ich bin gespannt auf eure Beiträge. Bitte  denkt immer an die Nettikette und lasst Toleranz gegenüber anderen Meinungen walten. Nehmt neues enthusiastisch oder kritisch auf, verhalten oder engagiert – aber nehmt es auf, es ist der erste Schritt, um jung und gesund zu bleiben. Weiterlesen

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Idebenon

Idebenon ist ein starkes Antioxidanz aus der Familie der Ubichinone,  zu denen auch das Ubichinon Q10 (auch als Coenzym Q10 bekannt) sowie Vitamin E und K gehören. Aufgrund seiner strukturellen Ähnlichkeit kann es ebenso wie Q10 in den Zellmitochondrien die  Energiegewinnung aus Fetten und Kohlenhydraten zu ATP beeinflussen. Idebenon ist damit ein entscheidender Bestandteil des oxidativen  Phosphorylierungsprozesses in den Mitochondrien, um die zellulären Stoffwechselvorgänge und die Stoffsynthesen in Gang zu bringen. Auch wurden Hinweise für eine Funktion in der Redox-Kontrolle der Zellsignal-und Genexpression bei Untersuchungen zur Idebenon-Stimulation des Hautzellwachstums gefunden. Idebenone fördert die Energiegewinnung in den Zellen und schützt die Zellmembran vor einer Schädigung durch reaktive Stoffwechselprodukte. Es kann auch durch enzymatische Teilung von Ubichinon Q10 entstehen. Für kosmetische und supplementive Produkte wird Idebenon meist synthetisch durch eine Friedel-Crafts-Kondensation hergestellt.

Bei Alzheimer‐Patienten hat Idebenon seine Wirkung bisher in mehreren Studien u.a. an der renommierten Universität Frankfurt gezeigt. Man nimmt an, dass ebenso wie die Alpha-Lipoinsäure das Idebenon in der Lage ist, die Gehirnleistung von Demenz- und Alzheimerpatienten zu stabilisieren. Dazu reichen Gaben von 50 bis 100 mg täglich aus.  Bekannt ist auch seine heilende Kraft bei der seltenen Gendefektkrankheit Friedreich-Ataxie  (FA). Das ist eine schwere neuromuskuläre Erkrankung, die zur Degeneration von Nerven- und Muskelgewebe führt. Diese Krankheit führt zum Verlust von Muskelkontrolle, zu unkoordinierten Bewegungen, zu Muskelschwund und zur Verdickung der Herzwände.

Seine Verwendung in Hautcremes verdankt die Substanz der Wirksamkeit auf alternde Haut und Falten. Durch freie Radikale verursachte Schäden auf die Haut werden drastisch reduziert. Außerdem zeigte Idebenon große Fähigkeiten, die hartnäckigsten Form der  Falten – Krähenfüße- zu verringern. Antioxidantien  vom Ubichinontyp schützen die Zellen vor Umweltschäden, verbessern die Erscheinung von feinen Linien, reduzieren Trockenheit und glätten das Hautgewebe. Idebenon hat dabei ein weit größeres Potenzial zur Hautpenetration und eine viel höhere  Schutzkapazität gegen oxidativen Stress, auch durch sein niedriges  Molekulargewicht ermöglicht eine größere Durchdringung der Haut und verleiht Haltbarkeit und Stabilität.  Nach sechswöchigem Gebrauch  einer einprozentigen Idebenonrezeptur, wurde eine 26% ige Verringerung der Rauheit der Haut / Trockenheit beobachtet, eine 37% ige Erhöhung der Hautfeuchtigkeit, eine 29% ige Verringerung der feinen Linien / Falten und eine 33% ige Verbesserung der allgemeinen umfassenden Bewertung einer lichtgeschädigten Haut.

Wie wirkt Idebenon?

Hauptaufgabe des Idebenons ist es, verschiedene Radikalspezies abzufangen. So kann es die Lipidperoxidation vermindern und Nervenzellen fast ebenso gut schützen wie Vitamin E. Es stimuliert die Synthese des Nervenwachstumsfaktors, insbesondere dann, wenn dieser im Alter vermindert ist ebenso wie es die Rezeptorendichte bei altersbedingetn Neuronenschaden wieder erhöhen kann. Durch die Hemmung des Enzyms Phospholipase stabilisiert es die Zellmembranen und sorgt damit bei den Hautzellen u.a. auch für eine Straffung.

Idebenone ist sehr gut verträglich und verursacht, soweit bekannt, keine wesentlichen Nebenwirkungen.

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Pearlextrakt

Es stimuliert den Stoffwechsel der Hautzellen, füllt Feuchtigkeit tief in die Haut hinein, gleicht  Unebenheiten aus und bleicht etwas die Hautfarbe und verbessert damit den Glanz der Haut. Weitere Eigenschaften von Pearlextrakt sind:

  • Perlen sind eine wertvolle Mineralquelle, so sorgt es  für Calcium, Magnesium, Zink, Strontium, Selen und Kupfer, die die Haut- und Knochenvitalität unterstützen.
  • Es enthält alle Aminosäuren, die für die Aufrechterhaltung der Gesundheit notwendig sind, darunter acht, die nicht vom Körper hergestellt werden können.
  • Seine Inhaltsstoffe sind beteiligt am Aufbau von RNS und DNS
  • Es fördert die Aktivitäten des wichtigsten natürlichen Antioxidanzenzymes SOD (Superoxiddismutase)
  • Es hilft bei der Verhinderung der Entwicklung von Melanin (Sommersprossen, die dunkle Flecken auf der Haut, auch Pickel und Beulen verursachen können).
  • Es ist wichtig für die Regenerierung der Hautzellen, was zu einer gesunden, weichen Haut führt.

Wegen der hautpflegenden Eigenschaften ist es oft Bestandteil von Kosmetika, wie natürlichen Hautcremes und -seren, aber auch von Haarshampoos und anderen Haarpflegemitteln.

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Ferulasäure

Ferulasäure wird aus dem Doldengewächs Asant gewonnen.

Ferulasäure oder ihre Ester kommen in höherer Konzentration in Asant sowie weiteren Ferulagewächsen, Dill und bestimmten Gräsern vor. Sie ist außerdem einer der am häufigsten vorkommenden sekundären Pflanzenstoffen, u.a. auch zu finden in allen grünen Blättern und Fruchtschalen. Sie wird als Gewürz in der indischen und in anderen asiatischen Küchen eingesetzt.

Ferulasäure ist eine Hydroxyzimtsäure, die als Phenolsäure zu den natürlichen Antioxidantien gehört. Extrahiert aus den Pflanzen ist sie lichtsensitiv und wird während der Lagerung abgebaut. Sie spielt eine Rolle bei der Synthese von Lignin in den Zellwänden der Pflanzen. Ferulasäure wird auch als Ausgangsstoff zur Herstellung von Vanillin und von antimikrobiellen Stoffen für Seifen, Duftstoffe und Kosmetika verwendet.

Wie wirkt Ferulasäure ?

Ferulasäure reduziert feine Linien, Falten, Altersflecken und schlaffe Haut. Sie hilft auch, die Elastizität und Spannkraft der Haut zu erhöhen, sie repariert UV-induzierte Hautschäden und Hautalterung, stimuliert die Kollagen- und Elastin-Produktion und unterdrückt UV-Strahlen-induzierte oxidative Reaktionen. Sie wirkt synergistisch mit Vitamin C und E, um deren Wirksamkeit zu verbessern und zeigte hervorragende entzündungshemmende Eigenschaften in zahlreichen wissenschaftlichen Studien. Ferulasäure ist sicher und wird leicht von der Haut absorbiert. Wegen ihrer Fähigkeit, sonnengeschädigte Haut zu reparieren, ist sie ein wichtiger Bestandteil von fortschrittlichen Hautcremes.

Desweiteren berichten wissenschaftliche Studien davon, dass sie das Zellwachstum von bestimmten Krebszellen hemmt. Sie induziert als Antioxidanz und sogenannter Radikalfänger reaktive Sauerstoffspezies, die den kontrollierten Selbstmord dieser Zellen einleiten. Obwohl Ferulasäure in großer Menge in pflanzlichen Lebensmitteln zu finden ist, geht eine mögliche krebsprotektive Wirkung wahrscheinlich nicht auf die Einzelsubstanz als solche zurück. Erst in hohen Konzentrationen wirkt Ferulasäure als Zellgift und erzeugt so signifikant eine Apoptose (kontrollierter Zelltod)der Krebszelle.(1) Im Tierversuch konnte gezeigt werden, dass Ferulasäure präventiv vor Hauttumoren, Darm- und Magenkrebs sowie der Mundhöhle signifikant schützt.

Außerdem regt sie das Wachstum von Lymphozyten und die Sekretion von Interferon-γ (Immunsystem-aktivierend) an, wie klinische Untersuchungen ergaben.

Es sollten jedoch während einer therapierten Krebserkrankung Präparate mit erhöhtem Ferulasäureanteil erst nach Konsultation eines Onkologen eingesetzt werden, da sowohl ein zusätzlicher Schutz gesunder Zellen bei der Strahlentherapie als auch die Induktion eines Faktors, der die Brustkrebstherapie abschwächen kann, bekannt sind. Auch sind bisher unbekannte Neben- und Wechselwirkungen nicht auszuschließen.(2)

Literatur:

(1) A.Osterhues, Untersuchungen zum Einfluss von Ferulasäure auf zelluläre Mechanismen der Kolonkarzinogenese und Tumorprogression mit einem Zellkulturmodell; Dissertation, TU München, 2007
(2) J. Hübner, Komplementäre Onkologie,Schattauer-Verlag 2008

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Gerovital / Procain

Man sieht die Wirkung von Gerovital bei Jaquie

Gerovital ist ein Produkt, das in der Forschungsgruppe im Geriatrischen Institut Bukarest beginnend in den 50-iger jahren des vergangenen Jahrhunderts von Prof. Ana Aslan in Rumänien entwickelt wurde und ist heute eine der weltbekanntesten rumänischen Marken. 1952 hatte Ana Aslan ein Vitamin H3 hergestellt, ein Produkt, dessen Zusammensetzung sich auf Procain begründete. Bis dahin war Procain nur als lokales Anästhesiemittel bekannt. Sie hatte erforscht wie Procain genutzt werden könnte im Kampf gegen die Effekte des Alterns und dabei wurde eine Zusammensetzung gefunden, deren Wirkung für den Erhalt der Schönheit genutzt werden konnte. Auf dem Internationalen Kongress für Gerontologie 1957 stellte sie erstmals dieses Konzept öffentlich vor.

Im Jahr 1967 wurden so in einer kosmetischen Fabrik in Klausenburg (Rumänien) erstmals kosmetische Anti-Aging-Cremes hergestellt, die die Haut von älteren Menschen jung und frisch aussehend hielt. Gerovital H3 wurde schnell sehr bekannt, so dass Stars und hochrangige Politiker wie Marlene Dietrich, Konrad Adenauer, Claudia Cardinale, Jacqueline Kennedy, Salvador Dali u.a. recht bald nach Bukarest kamen, um sich in Aslans Institut einer Gerovital-Behandlung zu unterziehen. So trat dieses Mittel seinen Siegeszug in der Anti-Aging-Behandlung der ganzen Welt an. Es wird heute mit verbesserter Rezeptur sowohl nach Asien, Nordamerika als auch in andere europäische Länder exportiert.

Über Gerovital H3 wurden mehr als 400 Studien durchgeführt, einige davon mit mehr als tausend Patienten . Deshalb ist es ohne Zweifel die älteste und einer der wirksamsten Anti-Aging-Behandlungen. Die regenerativen Eigenschaften von Procain kam, wie bei vielen wissenschaftlichen Entdeckungen, mehr zufällig ans Licht, als Ärzte über ungewöhnliche und erklärliche Effekte an Patienten bei der Verwendung als Lokalanästhetikum berichteten wie Linderung von Arthritis, dem erneuten Wachstum von Haaren nach altersbedingtem Ausfall und die Rückerlangung der natürlichen Haarfärbung sowie einer Verbesserung der Hautqualität.

Wie wirkt Gerovital / Procain?

Gerovital verbessert den Zellmetabolismus und übt eine günstige enzymatische Wirkung gegen Muskel- und Hauterschlafungsprozesse sowie auf eine Reihe von physischen und intellektuellen Faktoren aus:

  • es verbessert die Konzentration, das Gefühl des Wohlbefindens und die Vitalität,
  • es lindert Gelenksteifheit und wirkt nachweislich bei der Behandlung von Arthritis,
  • es stimuliert das Immunsystem
  • es senkt das Cholesterol und wirkt positiv auf den Fettstoffwechsel,
  • es senkt Cortisol, das “Stresshormon”, dessen Niveau sich mit zunehmendem Alter erhöht,
  • es ist ein permanenter Inhibitor der Monoamin-Oxidase (MAO), einem Enzym der Gehirnzellen, das die Neurotransmitter abbaut und damit ein nachgewiesenes Therapeutikum gegen Depressionen.
  • es verbessert die Muskelkraft und stärkt Herz und Lunge
  • Gerovital ist somit eine der vielseitigesten Anti-Aging-Nahrungsergänzungen, die tatsächlich den Alterungsprozess und nahezu alle ihm assoziierten Erscheinungen von degenerativen Erkrankungen hinauszögern kann.

Zu Gerovital ist bekannt, das es niemals gleichzeitig mit Eserin, Prostigmin oder mit Sulfamiden eingenommen werden darf . Auch im Fall von Epilepsie oder Hypertonie (Bluthochdruck) muss die Verabreichung von Gerovital unter ärztlicher Überwachung stattfinden.

Unter anderem deshalb wird der Einsatz von Gerovital auch oft kontovers diskutiert. Die US-amerikanische Nahrungsmittelkontrollbehörde FDA hat seit 1982 sogar Einsatz und Import von Gerovitalprodukten verboten, weil auch Fälle von zu geringem Blutdruck, Atembeschwerden und Krämpfen aufgetreten sind. Die FDA hält Gerovital für ein nicht genehmigtes Medikament, nicht für eine Nahrungsergänzung. Mittlerweile gibt es jede Menge Forschungsergebnisse, die sowohl die positive Wirkung von Gerovital als auch eine Nichtwirkung dokumentieren.

Heute wird Gerovital auch in Verbindung mit anderen Anti-Aging-Substanzen wie z:B. Pro HGH in Kombinationsprodukten angeboten.

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Pro HGH

Vital und optimistisch durch Pro HGH

Hat Michelle Pro-HGH genommen?

Wissenschaftliche Studien zeigen, dass eine Erhöhung von HGH (Human Growth Hormone, menschliches Wachstumshormon) helfen kann, sich jung und vital zu fühlen. Obwohl es reales HGH aus guten Gründen ( Doping!) nicht legal zu kaufen gibt (Handel mit Steroidhormonen ist in der EU verboten), kann man seine körpereigene HGH- Ausschüttung verbessern, indem man nichthormonelle Vorläufer bzw. Stimulatoren des HGH einnimmt. Oral einzunehmende HGH-Stimulatoren gewinnen deshalb zunehmend an Popularität bei Menschen, die wollen, dass sie schlank bleiben, ihre Muskulatur gestärkt und erhalten wird und ihr gesamtes Körperfett reduziert wird. Diese pflanzlichen Naturprodukte sind deshalb traditionell sehr begehrte Nahrungsergänzungen auf dem Weltmarkt. Und Pro-HGH-Produkte werden auch zunehmend benutzt, um viele der nicht wünschenswerten Effekte des Alterungsprozesses abzuwehren.

Diese Produkte sind sehr vielfältig und unterschiedlich zu bewerten, deshalb kann hier nur ein kurzer Abriss über die den HGH-Spiegel erhöhenden Ergänzungen gegeben werden. Um zu beurteilen können, ob so ein Präparat helfen kann und sinnvoll ist, sollte man wissen wie HGH und seine Stimulatoren im menschlichen Stoffwechsel wirken.

Wie wirkt HGH?

Neben der wichtigen Funktion in den Kinder- und Jugendjahren spielt der HGH-Spiegel auch eine wichtige Rolle im Leben eines Erwachsenen. Mit der Abnahme des Wachstumshormonspiegels gehen erwiesenermaßen die folgenden Alterserscheinungen einher: Haarverlust, Ergrauen und Erschlaffen der Haut (Faltenbildung,Verlust der Vitalität und häufigere Ermüdung,Zunahme der Körperfettspeicherung, Verlust an Muskelmasse, Abnahme des sexuellen Libidos. Auch steigt die Anfälligkeit für Krankheiten insgesamt. Durch langjährige klinische Forschung gut wissenschaftlich belegt werden deshalb die folgenden positiven Wirkungen der Wiederherstellung eines jugendlichen körpereigenen HGH-Spiegels:

  • Reduzierung des gesamten Körperfettes
  • Erhöhung der Muskelmasse
  • Wiederherstellung des Verlustes der Kopfbehaarung und -farbe
  • Verringerung schlechten LDL- und Erhöhung des positiven HDL-Cholesterols und damit Senkung des Blutdrucks
  • Erhöhung des sexuellen Verlangens
  • Verbesserte Vitalität und Immunabwehr
  • Verdickung der Haut
  • Erholsamerer und gleichmäßiger Schlaf
  • Stimmungsverbesserung, Antidepressivum

Auf dem Markt werden deshalb die Freisetzung von Wachstumshormonen induziernde Präparate in Form von Tabletten oder Brausepulvern angeboten, weil erwiesen ist, dass es nicht so gefährlich und teuer wie die direkte subkutane Injektion von verschreibungspflichtigem körperfremden HGH. Verschieden klinische Studien haben erwiesen, dass diese Pro-HGH-Mittel auf Aminosäurebasis sicher und ohne bekannte Nebeneffekte die Freisetzung körpereigenen Wachstumshormons mit den beschriebenen positiven Wirkungen induzieren. Pro HGH wirkt bei Männer und Frauen gleichermaßen.

Die volle Entfaltung der Wirkung eines solchen Präparates ist immer nur dann optimal, wenn sie mit entsprechenden körperlichen und geistigen Übungen und einer gesunden Ernährung verbunden wird. Empfehlenswerter als allein aus Pro-HGH bestehende Nahrungsergänzungen sind deshalb auch Kombinationsprodukte z.Bsp. mit Gerovital.

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Trans-Resveratrol

Resveratrol aus Knöterich

Resveratrol in pflanzlichen Kapseln aus japanischem Knöterich hergestellt.

Resveratrol ist ein pflanzliches Polyphenol. Es kommt natürlich in der Cis- und der Trans-Form (Stellungs-Isomere) vor. Nur die Trans-Form ist biologisch aktiv.  Resveratrol wurde als Phytoalexin zur Abwehr körperfremder Stoffe im Japanischen Knöterich (Polygonum cuspidatum) erstmals entdeckt. Als ein sehr wirksames Antioxidanz wurde es später auch in den Schalen von Weintrauben, in Erdnüssen und in einigen Beeren in merkbaren Konzentrationen gefunden. Durch Forschungen u.a. an Mäusen klärte der Molekularbiologe David A. Sinclair die Wirkung von t-Resveratrol in der Aktivierung von Sirtuinen auf, die durch Reparatur bestimmter Gene die Langlebigkeit von Zellen signifikant erhöhen können. Da diese Eigenschaften auch im menschlichen Organismus entfaltet werden können, ist diese Substanz zunehmend populär für die Bekämpfung von Erscheinungen des Alterns und der Fehlernährung.

Verschiedene wissenschaftlichen Arbeiten der letzten Jahrzehnte belegen außerdem herz- und gefäßschützende, krebshemmende, antioxidative, keimtötende und entzündungshemmende Eigenschaften von Resveratrol.

In China ist Resveratrol aus dem chinesischen Knöterich seit einigen Jahrtausenden Bestandteil der Traditionellen chinesischen Medizin .

Seit langem weiß man auch vom sogenannten französischen Paradoxon. Das Paradoxon besteht darin, dass Franzosen sich traditionell eigentlich nicht gesundheitsbewußt ernähren. So haben sie eine Vorliebe für Fleischgerichte wie Gänseleber oder gebackene Ente, viel und fetten Käse und alles möglichst noch komplettiert mit fettigen Saucen. Auch süße Kalorienbomben als Dessert werden von ihnen nicht verachtet. Zudem rauchen sie überdurchschnittlich und trinken mehr Alkohol als andere Europäer, vor allem als Rotwein. Trotzdem sind sie gesünder als ihre Nachbarvölker, die oft ebenso sündigen. Das zeigt sich in einer geringeren Fettleibigkeit, im kleinerem Risiko für Herz- und Kreislauferkrankungen und schließlich in der höheren Lebenserwartung. Dieses Phänomen wird der kontinuierlichen Zufuhr des im Rotwein enthaltenen Resveratrols (deshalb oft auch “Rotwein-Wunder-Molekül” genannt) über das gesamte Leben zugeschrieben, mittlerweile belegt durch eine Vielzahl wissenschaftlicher Untersuchungen.

Die physiologischen Wirkungen von Resveratrol  bei Säugetieren (und damit beim Menschen) umfassen einen weiten Bereich. Präventiv und therapeutisch besitzt Resveratrol eine breite Anwendung und wird zum Zellschutz allgemein verwendet. Speziell kommt es bei Alterskrankheiten wie bei Arteriosklerose, verschiedensten Krebsvarianten, Demenz, Coronarerkrankungen und anderen degenerativen Krankheiten zur Anwendung.

Wie wirkt Resveratrol in der Zelle ?

Trans-Resveratrol besitzt als Polyphenol eine der ausgeprägtesten aller bekannten antioxidativen Wirksamkeiten.  Es “arbeitet” nach Einschleusung in die Zellen in den Mitochondrien, den Zellkraftwerken, um freie Sauerstoffradikale, die für Veränderungen an Genen und Enzymen verantwortlich sind, unschädlich zu machen. Außerdem wirkt Resveratrol als “Turbo” für die körpereigenen antioxidativen Enzymsysteme wie Superoxid-Dismutase (SOD) und die Katalasen, indem es diese aktiviert. Damit wirkt es auch präventiv antikanzerogen und erhält die einwandfreie Funktion der Stoffwechselregulation in der Zelle. Andere antikanzerogene Wirkungen sind die Reduzierung des Fettgehaltes im Blut und der Hemmung  des krebsspezifischen Proteins NF-KB. Weitere Studien zeigten, das Resveratrol als Phytoöstrogen auch eine hormonelle Wirkung in menschlichen Zellen entwickeln kann. Durch diese östrogenähnliche Struktur kann es an bestimmten Rezeptoren der Zellen andocken und Effekte auslösen oder verhindern, dass andere Hormone oder ähnliche rezeptor-”passende” Stoffe sich an diese Rezeptoren binden. Hierdurch können hormonabhängige Krebsarten wie Brust-, Gebärmutterschleimhaut- und Prostatakrebs, aber auch Darmkrebs schon präventiv bekämpft werden.

Auch der Schutz der Blutgefäße durch Resveratrol basiert  auf seinen Eigenschaften als starkes Antioxidanz. Das schädigende LDL-Cholesterol kann nämlich erst in oxidierter Form in das  Endothel der Gefäßwände eingelagert werden. Dieser Vorgang ist die Basis für gefährliche Gefäßverengungen und damit der ausreichenden Versorgung von Geweben mit Sauerstoff. Resveratrol verhindert diese Oxidation nahezu komplett. Damit senkt Resveratrol die “schlechten” LDL-Cholesterol-Werte und erhöht die “guten” HDL.  Ebenso verhindert Resveratrol die Zusammenballung der Blutplättchen (Thrombozyten).

Resveratrol mindert die Schmerzempfindlichkeit durch Hemmung bestimmter Enzyme, die für die Weiterleitung dieses neuronalen Impulses verantwortlich sind. .

Resveratrol schützt die Nervenzellen des Gehirns durch die Aktivierung eines zellregenerativen Enzyms, der Map-Kinase. Damit werden neurodegenerativen Erkrankungen wie Morbus Alzheimer und Morbus Parkinson vorgebeugt .

Normalerweise wird die Aufnahme von Resveratrol unregelmäßig sein und könnte nur bei täglichem und exzessiven Rotwein- oder Weintraubenkonsum  eine effektive Wirkung entfalten. Deshalb ist die Einnahme von Trans-Resveratrol in weit höheren Konzentrationen am besten über kontrolliert hergestellte Nahrungsergänzungsmittel zu empfehlen. Therapeutisch kann Resveratrol auch ergänzend bei allen Krankheiten, die mit erhöhter Radikalbildung in Verbindung stehen, sinnvoll eingesetzt werden.

Resveratrol ist gut verträglich und kann langzeitig ohne unerwünschte Nebenwirkungen am besten in pflanzlichen Kapseln bis zu 500 mg je Tag aufgenommen werden. Auch in Getränken und kosmetischen Produkten mit bioangereichertem löslichem Resveratrol ist eine gute Resorption durch die entsprechenden Körperzellen gesichert.

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